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E-Rechnungs-Glossar

Von XRechnung bis ZUGFeRD: Die wichtigsten Begriffe rund um die E-Rechnungspflicht einfach und verständlich für den Mittelstand erklärt.

B2B-E-Rechnungspflicht
Gesetzliche Vorgaben im DACH-Raum zur Digitalisierung des Rechnungswesens. Während in Deutschland ab 2025 eine stufenweise Pflicht für den B2B-Sektor gilt, folgen Österreich und die Schweiz mit nationalen Standards (wie ebInterface) und internationalen Netzwerken (Peppol), um die EU-Norm EN 16931 umzusetzen.
EN 16931
Die europäische Kernnorm, die das Datenmodell für elektronische Rechnungen definiert. Sie stellt sicher, dass E-Rechnungen grenzüberschreitend in Europa einheitlich aufgebaut sind. Formate wie XRechnung, ZUGFeRD und ebInterface basieren auf dieser Norm.
Leitweg-ID
Eine eindeutige elektronische Adresse zur Zustellung von E-Rechnungen an öffentliche Auftraggeber. In Deutschland ist sie für Bundesbehörden zwingend; ähnliche Identifikationssysteme existieren auch in Österreich (ERP-Teilnehmer-ID) zur eindeutigen Adressierung im Peppol-Netzwerk.
Peppol
Das Pan-European Public Procurement OnLine (Peppol) ist ein sicheres, internationales Netzwerk für den elektronischen Dokumentenaustausch. Es gewinnt im gesamten DACH-Raum an Bedeutung, da es den automatisierten Austausch von E-Rechnungen über Ländergrenzen hinweg ohne individuelle Portale ermöglicht.
XRechnung
Ein rein strukturiertes XML-Datenformat, das primär in Deutschland für die öffentliche Verwaltung (B2G) entwickelt wurde. Es erfüllt die Anforderungen der EN 16931 und kann auch im grenzüberschreitenden Datenaustausch im DACH-Raum eingesetzt werden.
ZUGFeRD
Ein hybrides E-Rechnungsformat, das eine visuelle PDF-Datei mit maschinenlesbarem XML kombiniert. Es ist technisch identisch mit dem französischen Factur-X und eignet sich hervorragend für KMU im DACH-Raum, da es sowohl manuelle als auch automatisierte Verarbeitung erlaubt.